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Graz, Reininghauspark

Auftraggeber:

Magistrat von Graz

 

2016   |   Finalist

 

„Das Projekt antwortet auf die Vorgaben mit einer schlichten Lösung für den Park, in dem die Bestandsbäume als identitätsstiftende Merkmale sinnvoll in eine Gestaltung aus offenen Wiesenbereichen und Baumhainen integriert und ergänzt werden. Die nördlich und südlich die Promenade begleitenden Baumhallen stellen einen durchlässigen Übergang zum Park und seinen großteils offenen Wiesenbereichen dar. Die ÖV‐Achse mit dem überdachten Parkcafe wird über einen Festplatz sinnvoll mit dem Park verzahnt. Dagegen bedingt der Abschluss zur westlichen Bebauung mit einer Verlagerung des Parkweges Richtung Osten in den Park das Entstehen eines schwer aneigenbaren Grünstreifens. Die Nord‐Süd orientierten Wege stellen eine gute Verbindung, sowie eine Anbindung an die Grünachse dar, eine räumliche Differenzierung wird damit jedoch nicht unterstützt. Die Programmierung der Parkfauteuils im Norden und Süden ist sehr ähnlich und könnte hinsichtlich einer differenzierten Antwort auf die deutlich unterschiedlichen Qualitäten dieser Raumkanten besser herausgearbeitet sein. Durch das Herausarbeiten einer weiten offenen Wiesenfläche werden die beiden Eschen freistehend und damit überzeugend in ihrer Positionierung, jedoch kann die Entwurfsintension einer „zentralen Mitte“ damit nicht eingelöst werden. Die multifunktionale Nutzung des Wassersteins wird grundsätzlich sehr positiv gesehen und unterstützt die Intentionen des Auslobers, jedoch wird die Situierung in der Gesamtanlage diskutiert und infrage gestellt. Der dichte Baumbestand in der Grünachse stärkt die optische Erweiterung des Parks in Richtung Süden. Die Verteilung der Nutzungen erscheint jedoch unter Berücksichtigung der Umgebung nicht schlüssig.“ Auszug Juryprotokoll