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Poing Beitragsbild

 

Poing, Neubau einer Kirche mit Pfarrhaus im Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer

Auftraggeber:

Katholische Kirchenstiftung St. Michael, Poing

 

Projektpartner:

meck architekten gmbh, München

 

2011  Wettbewerb, 1. Preis

 

 

Die neue Kirche ordnet wie ein Schlußstein die städtebaulich äußerst sensible Situation an der Schnittstelle zwischen Grünzug und Stadt. Der Entwurf greift die Wegebeziehungen aus Landschaft und Stadt kommend auf und führt sie auf dem Kirchplatz zusammen. Als Solitär konzipiert, wird die neue Kirche mit ihrer Dachlandschaft zur weithin sichtbaren Stadtkrone von Poing. Der Ort der Taufe ist von außen sichtbar. Auf den See gerichtet, wird er damit nicht nur in Beziehung zum Wasser gesetzt, sondern artikuliert die Taufe als Aufnahme in die kirchliche Glaubensgemeinschaft. Für das Patrozinium Seliger Pater Rupert Mayer wird ein Foto seiner erkennungs-dienstlichen Erfassung durch die Gestapo vorgeschlagen. Dies ist gleichzeitig der Beginn des Kreuzwegs, der in der Betonbänderung der Wand durch entsprechend künstlerische Ausbildung dargestellt wird und im Tabernakel als 15. Station endet. So wird das Patrozinium direkt mit dem Sakrament verbunden und zum integralen Bestandteil der Kirche. Platzbelag, Pfarrheim und Glockenturm sind als Steinbauten mit Betongliederungen konzipiert. Als typischer Konglomeratstein der oberbayerischen Schotterebene wurde als Stein Nagelfluh gewählt.

 

 

– Auf Competitionline