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liebenau

 

Ravensburg-Liebenau, Ravensburger Spieleland

Ravensburger Spieleland AG, 88 212 Ravensburg

 

Projektpartner:

Müller . Arndt . Partner, Architekten, Meckenbeuren

 

1996  Entwurf

1998  Fertigstellung

 

ca. 15 ha Fläche

ca. 15.3 Mio EUR Gesamtkosten

 

  •  2001  Deutscher Städtebaupreis, Sonderpreis

 

Inmitten der oberschwäbischen Kulturlandschaft entstand, in nur einem Jahr Bauzeit, auf ehemaligem Ackerboden, das „größte Spielzimmer der Welt“. Die Ravensburger Spieleland AG, eine Investoren Kooperation des berühmten Ravensburger Spiele-Verlages, konzipierte hier einen Erlebnispark mit dem Anspruch, vor allem Kinder zwischen 2 und 12 Jahren mit ihren erwachsenen Begleitern zu unterhaltsamem und interaktivem Spiel anzuregen und ihre Kreativität zu fördern.

Um den Park in die umgebende Landschaft zu integrieren, strukturierten wir ihn, in Ableitung aus der traditionellen Flustückstypologie in Form rechteckiger Felder mit unterschiedlichen Breiten. Im Unterschied zur umgebenden Landschaft, wurde das Prinzip der Überzeichnung verwendet. Inhaltlich mit ortstypischen Vegetationsstrukturen belegt, tragen die klaren, rechteckig ausgebildeten Raumteiler zu einer besseren Orientierung bei. Die einzelnen Felder beinhalten Elemente der umgebenden Kulturlandschaft, wie Obstwiesen, Ackerstreifen, schilfbestandene Gräben, weite Wiesen, Eichen-Hainbuchen-wäldchen und Drumlins. Das gesamte Oberflächenwasser wird durch offene Wiesengräben und Retentionsbecken zurückgehalten und nur langsam an den natürlichen Vorfluter abgegeben. Die leicht gewellte, topographische Struktur des Ortes, geprägt durch die Eiszeit, wurde nur leicht überhöht, die vorhandene Senke für einen See genutzt.

 

 

Auftraggeber: