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Selb | westliche Altstadt

2. Preis

 

In Zusammenarbeit mit löhle neubauer architekten erzielten wir den 2. Preis im städtebaulichen Ideen- und Realsierungswettbewerb.

 

 

„ Die Baukörper nehmen Proportionen der Stadt auf und führen sie fort. Durch die Art ihrer Setzung entlang der Straße entsteht ein zusammenhängender Innenbereich, der sich vom Factory In bis zur St. Andreas-Kirche hin fortsetzt. Durch Aufweitung und Kompression entstehen interessante Freiräume im Innenraum. Ein Wechsel und die Abfolge zwischen Platz und Passage werden als angenehm empfunden.  Durch die Satteldachflächen werden die einzelnen Baukörper gut gegliedert und suchen die Annäherung zu ihrem städtebaulichen Umfeld.

 

Die Verfasser gestalten einen räumlich spannungsvollen Freiraum, der durch die unterschiedlichen Nutzungsangebote und Elemente eine hohe Aufenthaltsqualität verspricht. Positiv wird auch die Überleitung zum Factory In auf der einen Seite und die Fortführung bis zum Martin-Luther-Platz auf der anderen Seite gesehen. Die Anbindung an das städtische Umfeld ist überall ebenerdig gegeben. Die Trennung der Straßenzüge am Sparkassenplatz ermöglicht die direkte fußläufige Querung, der Platz als solcher müsste aber räumlich und gestalterisch noch konsequenter ausformuliert werden. Der neue öffentliche Raum wird nach allen Seiten hin durch geschickt gesetzte Fugen mit der bestehenden Stadtstruktur vernetzt. Durch die Wahl der ebenerdigen Durchwegung stellt der Entwurf eine wirtschaftliche Lösung dar.

 

Es entstehen zwei größere Plätze: Der Platz beim ehemaligen Rona-Gelände mit Spielfunktion sowie der Sparkassenplatz, der Raum für Wasserflächen bietet. Der Knotenpunkt am Sparkassenplatz wird verkehrstechnisch dadurch gelöst, dass der MIV durch die Heinestraße umgelenkt wird. Durch eine Fußgängerüberführung über die Heinestraße unter Ausnutzung der hier günstigen Höhenunterschiede könnte auf das dort zunehmende Verkehrsaufkommen reagiert werden.  Der neue Verlauf der Schillerstraße im Bereich des Sparkassenplatzes erscheint gut in die neue Struktur eingebunden.“

Auszug aus dem Juryprotokoll

 

 

10/2018

 

– Auf Competitionline