menu button

wien_titel

 
i

Wien | Gasometer-Umfeld

2. Rang im städtebaulich – freiraumplanerischen Wettbewerb
 
„Das städtebauliche Konzept orientiert sich am südlichen Bestand des Marximum und spiegelt die beinahe geschlossene Stadtkante auch nach Norden. Die Struktur der Bestandsbebauung wird im Binnenbereich weitergeführt, womit ein in seiner Erscheinung einheitliches Quartier geschaffen wird. […]

Die Erdgeschosse der gesamten Quartiersbebauung wird der Geschäfts- bzw. der Gewerbenutzung zugeordnet. Die Qualitäten und die Belebung der Erdgeschosszonen bleiben dabei indifferent. Die Anlieferung und das Erschließungskonzept bleiben unklar. Die Differenzierung einer grünen und einer städtischen Achse als Ost-West-Verbindung wird positiv bewertet und schafft eine Lenkung der Fußgängerströme. Damit ist eine Verbindung auf kurzem Wege zwischen dem neu zu schaffenden U-Bahn-Aufgang und dem im Westen befindlichen Projekt MGC-Plaza gegeben. […] Die Weiterführung der Struktur der Ville Verde auf den Bauplätzen 4a/4b erfolgt im Süden der Bauplätze. Dadurch ergibt sich zwar keine wesentliche Vergrößerung des anschließenden Zentralparks, dafür rückt die Neubebauung jedoch von der historischen Fassade der Gasometer ab und bringt damit einen entsprechenden Pufferbereich. […]
Der Zentralpark ist gestalterisch klar strukturiert, wobei die vorgeschlagene Wasserfläche eine zusätzliche Attraktivität darstellt und aufgrund des historischen Donauraumes begründet ist. Der Freiraum des Zentralparks erstreckt sich bis auf Bauplatz 1, wobei jedoch die Platzbildung im Bereich Döblerhofstraße, Medwedweg und Gasometer eine städtischere Ausformung vermissen lässt. Aufgrund infrastruktureller Gegebenheiten sind nicht alle dargestellten Baumpflanzungen auch ausführbar. Erkennbar ist jedoch, dass die Anordnung von Wasserflächen, Dachgärten und die genannten Bepflanzungen einen Beitrag gegen sommerliche Erhitzung darstellen.“

Auszug aus dem Juryprotokoll

 

 

05/2019