Gemeinde Neuhaus am Inn
Projektpartner
Wagmann Ingenieure, Fürstenzell
HOAI § 40 LP 1-9
ca. 11,6 ha
ca. 3,8 Mio €
FOTOS: ©Hans Lichtl, HL Lichttechnik, Ruhpolding
Die erste Bauphase der Innlände markiert den landschaftlichen Auftakt zur Neupositionierung des Inn-Uferraums von Neuhaus. Vor dem Hintergrund der Hochwassersanierung der 1970er Jahre wird die besondere Landschaft gezielt aufgewertet und als identitätsstiftender Freiraum neu lesbar gemacht.
Zentrales Element ist die Renaturierung des Ehebachs: Das Profil wird geweitet, ökologisch differenziert und frühzeitig in den Inn eingeleitet, wodurch neue Biotopstrukturen entstehen und bestehende Gehölze weitgehend erhalten bleiben. Entlang des Bachlaufs führt ein neuer Fuß- und Radweg, der den Ort mit dem Innraum und Richtung Schärding vernetzt. Die Parkierung wird neu geordnet und aus den landschaftlichen Kernbereichen herausgelöst. Eine bereits installierte, zurückhaltende Beleuchtung begleitet den Weg und stärkt Sicherheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität.
So entsteht ein selbstbewusster, landschaftlich geprägter Freiraum als Grundlage für Freizeit, Erholung und langfristige touristische Entwicklung.




