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Eschwege | Ehemaliger Busbahnhof (w)

Ausloberin

Der Magistrat der Kreisstadt Eschwege

Projektpartner

day & lightLichtplanung, München

abvi, Dr. Philipp Ambrosius, Bochum

  • 2024
  • Wettbewerb, 3. Preis

ca. 16.000 qm

Ausgangspunkt ist das historische Prinzip des geschlossenen Mauerrings mit vorgelagertem Glacis, das als prägendes Bild aufgegriffen und mit zeitgemäßen Anforderungen an Wohnen und Freiraum überlagert wird.

Der ursprüngliche Mauerverlauf wird räumlich nachgezeichnet und ermöglicht ein differenziertes Spiel zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Plätze, Gassen und kleine Tore verweben das neue Quartier durchlässig mit dem urbanen Umfeld. Die Neubauten gruppieren sich in spielerischer Abfolge um den sanierten Speicher und schaffen gute Belichtung, Durchlüftung sowie weite Blickbeziehungen. Wohnungsnahe Freiräume werden, wo möglich, durch Gärten und Dachgärten ergänzt, während Stellplätze überwiegend in einer eingegrabenen Garage oder im Hof untergebracht sind.

Das Verkehrskonzept setzt auf Reduktion und Beruhigung mit klarer Priorisierung des Fuß- und Radverkehrs. Die Freiräume bilden eine vielfältige Abfolge von Plätzen und Gassen sowie einen grünen Ring mit Spiel-, Aufenthalts- und Gemeinschaftsnutzungen. Der neue Torplatz öffnet sich zum Fluss und verbindet Aufenthalt, Gastronomie und Landschaft. Klimagerechte Bepflanzung, Bauminseln und Fassadenbegrünung stärken Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität.