Landeshauptstadt München vertreten durch MRG Maßnahmeträger München-Riem GmbH, München
meck + köppel Architekten, München
ca. 13 ha
ca. 3,5 Mio €
FOTOS: Thorsten Jochim
Der Friedhof ist eingebettet in eine Parklandschaft, die die neue Messestadt München-Riem umgibt.
Öffentliche Wege durchziehen den wild blühenden Magerrasen. Die Bestattungsflächen treiben wie Toteninseln, ruhig und introvertiert in den Wiesen.
Nach innen umgrenzen Trockenmauern die Grabfelder. Baumhaine mit verschiedenen Baumarten geben ihnen jeweils einen eigenen Charakter.
Ein breiter Kiesweg verbindet den alten Friedhof mit der neuen Aussegnungshalle und den Grabfeldern und endet in einem Aussichtssteg, der den Blick in die Umgebung öffnet.







Familien Eißler, Praschak, Günthner, E. Heinz, H. Heinz, Miller
GMS Freie Architekten, Isny
ca. 2000 qm
FOTOS: Edwin Heinz
Im Jahr 2014 erwarben 6 Familien ein aufgegebenes landwirtschaftliches Anwesen am Südrand von Leutkirch – den Marienhof.
Unter Beibehaltung eines alten Hofteiles, dem Stall, wurde gemeinschaftlich ein Wohnbauprojekt inklusive der Erschließung und Parzellierung des Grundstückes umgesetzt.
Ziel war eine gemeinsam getragene Gestaltung der gesamten Anlage bis hin zu den Außenanlagen.
Die Rücksichtnahme auf den Nachbarn führte schon in der Frühphase zu einer Gebäudeanordnung, die allen die Sonne und die Bergsicht gab.
So sind die nördlichen Häuser Ost-West längsgerichtet, die südlichen Häuser Süd-Nord. Die neuen Gebäude haben Pultdächer und das „Stallgebäude“ zur Erinnerung an den alten Hof ein Satteldach. Die Garagen sind in die Häuser integriert und die Garagentore in den Fassaden verschwindend. Alle neuen Baukörper wurden als vorgefertigte Holzhäuser hergestellt.
Die Freianlagen werden mittels durchlaufender Grünflächen mit Heckenpollern, Pflanzbeeten und 35 Obstbäumen geprägt.
Interessanter Nebeneffekt des Projektes: Um den gemeinsamen Hofbrunnen ist eine wunderbar funktionierende Nachbarschaft entstanden.





Freistaat Bayern vertreten durch Staatliches Bauamt München 2
meck Architekten, München
großberger beyhl partner landschaftsarchitekten mbb, München (LP 6-9)
HOAI § 39 LP 1-9
1. BA ca. 8.700 qm
1. BA ca. 810.000 €
FOTOS: Michael Heinrich
In Verlängerung der zentralen Mitte Garchings erstreckt sich ein großzügiger Vorplatz zur neuen Mensa, wo die bestehenden Wegeverbindungen zusammengeführt werden.
Geprägt vom Charakter der umgebenden Landschaft stehen malerische hoch aufgeastete Kiefern über zementgebundenem Kies. Der Festkiesbelag zieht sich mit seiner differenziert groben Struktur bis in den Innenhof der Mensa hinein und verbindet den offenen Vorplatz mit dem geschützten Hof.
Über den Hof, der als zentraler Treffpunkt und funktionsverbindende „Agora“ dient, werden die einzelnen Bereiche der Mensa erschlossen.
Für den 2. BA könnte eine Großskulptur den Vorplatz prägen und ihm zusätzliche Aufenthaltsqualität verleihen.



Stadt Tettnang
bächlemeid architekten stadtplaner bda, Konstanz
HOAI § 39 LP 1-9
ca. 2.300 qm
ca. 420.000 €
FOTOS: lohrer.hochrein
Ein Kinderhaus als einladende Skulptur sichtbar im Stadtraum.
Die Freiflächen nehmen sich bewusst zurück, arbeiten mit subtilen Zitaten und mit schlichten wie robusten Materialien.
Wie ein Schattenwurf liegen die inneren Bewegungsflächen aus Ortbeton vor dem Haus.
Inselartig, von wilden Weiden gefasst, reihen sich die Spielinseln als eine changierende Folge individueller Entdeckungswelten.
Großzügig öffnet sich die strapazierfähige Wiese in Richtung Neubau.




Quartier FÜRstenried West GmbH & Co.
Großberer Beyhl Partner Landschaftsarchitekten mbB
HOAI § 39 LP 1-9
ca. xxxxxx qm
ca. xxxx €
FOTOS: Thorsten Jochim
Mit der Freiraumgestaltung soll der besondere Charakter des Quartiers mit seinen offenen, fließenden Freiräumen zwischen den Solitärbauten und einzelnen Großbäumen über Rasenflächen, erhalten und gestärkt werden.
Gleichzeitig soll das Quartier räumlich etwas klarer strukturiert werden und mit neuen gestalterischen und funktionalen Schwerpunkten mit unterschiedlicher Größe und Wichtigkeit, wie dem Quartiersplatz, kleineren Begegnungspunkten und Spielplätzen, die Identität des Gebietes gestärkt werden.
Der im Bestand monotone, überwiegend von Parkierungsflächen geprägte Straßenraum wird sowohl baulich nachverdichtet, als auch durch unterschiedliche Stellplatzanordnungen und Straßenbäume rhythmisiert.
Die Vernetzung innerhalb des Quartiers wird gestärkt und durch Leitsysteme die Orientierung verbessert. Der Grünzug im Westen wird aktiviert. Die Bäume und die dazugehörige Topografie werden erhalten und naturnahe Spielräume sog. „Waldspielplätze“ angeboten.
Insgesamt soll die Aufenthaltsqualität für die bestehenden und zukünftigen Bewohner erhöht werden.





Lutherstadt Eisleben mit IBA Stadtumbau 2010
HOAI § 39 LP 1-8
ca. 5.000 qm
ca. 600.000 €
FOTOS: Hans-Wulf Kunze
Das an einem Steilhang gelegene, innenstadtnahe Areal war ursprünglich dicht bebaut. Im Zuge des Projekts wurden die brachgefallenen und baufälligen Gebäude beräumt und die besondere Morphologie der urbanen Foodprints freigelegt.
Es entstand eine durch Terrassen, malerische Grünrelikte und alte Mauerstrukturen gegliederte öffentliche Gartenfolge.
Durch die historischen Strukturen hindurch verbindet ein narrativer Weg die auf unterschiedlichen Niveaus entwickelten Themenfelder „Kirschhain“, „Rasentribüne“, „Aufstiegsfuge“ und „Gartenterrasse“ und endet mit einem eindrucksvollen Panoramablick über die Altstadt. Der Inhalt der begleitenden Wandtafeln verlinkt mental die landschaftlichen Szenen mit der besonderen Beziehung Luthers zur Reformation.
Das Projekt ist Teil des Lutherpfades von Eisleben und wurde im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 realisiert.





Landratsamt Garmisch-Partenkirchen
harter + kanzler Architekten, Freiburg
HOAI § 39 LP 1-9
ca. 8.500 qm
ca. 800.000 €
FOTOS: lohrer.hochrein
Der Neubau der Realschule „Im blauen Land“ orientiert sich an der relativ stark bewegten Topographie des Geländes. So entstehen auch im Freiraum Teilräume auf unterschiedenen Ebenen mit einer angenehm proportionierten Räumlichkeit:
Im Südosten entsteht der Eingangsplatz, gefasst mit Bäumen und Angeboten zum Sitzen und Fahrräder abstellen.
Westlich der Schule, auf dem Niveau der Aula, betritt man den Pausenhof auf einer Zwischenterrasse.
Nach Nordosten gräbt sie sich mit Sitzstufen in das Gelände ein, zur Straße hin schiebt sie sich als Aussichtskanzel heraus.
So erhält der Pausenhof eine klare räumliche Zuordnung ohne Erfordernis einer Einzäunung. Neben der Aussichtskanzel führt eine Treppe auf die darunter liegende Terrasse mit 18 Stellplätzen für PKW und weiteren Fahrradabstellbügeln.
Entlang dem Längenfeldweg werden zusätzlich 7 Stellplätze, darunter ein Behindertenstellplatz angeboten.
Zur Weindorfer Straße öffnet sich die neue Realschule mit Großbäumen über Rasenflächen. Das Gelände verläuft gegenüber der Straße ruhig, gemäß dem heutigen Bestand.
Auch nach Norden schließen die Wiesenflächen, überstellt mit Obstbäumen, natürlich an das Bestandsgelände an.




Moll Immobilien Management GmbH
Büscher Architekten, München
HOAI § 39 LP 1-9
ca. 750 qm
ca. 164.000 €
FOTOS: Thorsten Jochim
Der Innenhof in der Schraudolphstraße wird mit einem Wohngebäude nachverdichtet. Es entstehen zwei Hofbereiche: der Entreehof und der Gartenhof.
Der Entreehof, erhält drei Eingangsbereiche mit Wegen aus Natursteinplatten bzw. Riemchenpflaster aus grau-gelblichem Kalkstein. Vor dem Gebäude sind die Fahrradständer angeordnet. Zwei Bänke umschließen eine bestehende Grünflächen und ein grünen Print mit zwei Ahornbäumen.
Der Gartenhof ist mit einer Spielfläche ergänzt worden. Die Terrassenbereiche öffnen sich zu kleinen intimen Rasenflächen.
Ein Verbindungsweg ermöglicht den Durchgang in den angrenzenden Hinterhof der Arcisstraße.





Marktgemeinde Rankweil (A)
HOAI § 39 LP 1-3
FOTOS: lohrer.hochrein
Mit dem neuen Wasserplatz wurde zentrumsnah an einem kleinen flachen Seitenkanal des Mühlbachs mit einfachen Mitteln ein kleiner aber direkter Wasserzugang geschaffen.
Die Faszination von bewegtem, frischen Wasser prägt das besondere Unverwechselbare dieses Ortes.
Der verdeckende, wuchernde Bambus wurde gerodet und die raumprägende Kastanie freigestellt.
Die unterschiedlichen und alten Einfriedungen wurden beseitigt.
Flache, blockhafte Stufen wechselnder Breite und Höhe ersetzen stadtseitig die bestehende Kanalmauer und erlauben durch ein Wechselspiel unterschiedlicher Breiten und Höhen die Ausbildung von kindgerechten Wassertiefen von ca. 5 bis 30 cm.
Das bestehende Motiv des Betonbelages der Zentrumsneugestaltung wurde aufgegriffen und bis ans Wasser fortgeführt.
Es bildet dort die Grundlage für das körperhafte Pattern der Stufe.
Im wechselfeuchten Übergangsbereich wurde der ansonsten glatte Belag rutschhemmend aufgeraut.
Aus dem Stufenbild heraus entwickelt sich als Blickfang zudem ein leicht erhabenes Podest mit einer Archimedischen Schraube.
Spielerisch wird Wasser aus dem Kanal gefördert und läuft alternierend in eingesenkten Rinnen zurück.
Das neue naturnah von erfrischendem Wasser durchströmte Becken wird am Ende des Zuganges und
unter der bestehenden Kastanie durch Sitzdecks für die kleine Rast gerahmt.
Auf der gegenüberliegenden Kanalmauer wird – nur von Wassertretern erreichbar – mit einem längsgestreckten Holzdeck eine einladende „Ruheinsel“ angeboten.
Der Spielbereich des Kindergartens wurde mit ergänzenden Weidenpflanzungen, schattenspendenden Bäumen und durch die Erneuerung der Spielgeräte in den kleinen Platzbereich optisch integriert.



