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München-Freiham | Innovationscenter (w)

Ausloberin

Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG, Waldenburg

Projektpartner

dietrich untertrifaller Architekten, München

  • 2019
  • Wettbewerb, 1. Preis

ca. 8.100 qm

Der Freiraum des neuen Innovationscenters gliedert sich in ein abgestuftes System von öffentlich zugänglichen bis nur den Mitarbeitern verfügbaren Teilräumen.

Zur Clarita-Bernhard-Straße öffnet sich großzügig der Innenhof des Haupteingangs, der spiegelnde Wassertisch mit dem hohen Bambus verbindet Innen mit Außen.

Die grüne Fuge zwischen dem 1. und 2. BA ermöglicht eine Durchwegung zum Gräsergrünzug im Süden.

Gleichzeitig sind die Terrasse der Kantine und der ruhige Bereich mit leichten Fitnessangeboten und Lesesesseln mit ihrer Orientierung nach Süden als Aufenthaltsbereich definiert. Die Zufahrt zur Tiefgarage, Anlieferung, Besucherparken für Behinderte und Fahrradständer gruppieren sich raum- sparend im nördlichen Segment.

Das blühende Magerrasenband und die Zerreichen verbinden den Grünzug in ökologischer und räumlicher Hinsicht.Der südliche Innenhof und die Südterrasse ergänzen den Außenbereich von Kantine und Cafeteria, ein Schnurbaum prägt den Hof bis in die oberen Stockwerke. Auf den Dachterrassen bieten sich bequeme Sessel und Tischgruppen zum Lesen, Arbeiten, Pause machen und für Teammeetings an.

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München | PGA WA 4 (w)

Ausloberin

INDUWO Wohnbau GmbH, München

Projektpartner

hierl Architekten, München

  • 2019
  • Wettbewerb, 1. Preis

ca. 14.000 qm

Durch die Aufständerung des Verbindungsbaukörpers in Form eines schwebenden Brückenbaus entsteht in der Ebene ein großzügiger, teils überdachter Innenhof mit attraktiven Nutzungsangeboten für alle Bewohner.

Wie ein Mosaik gliedern sich die Freiräume unten und oben, auf der Terrassen-Brücke, in Aktivitäts- und Ruhebereiche, die zum Spielen, Klettern, Fitness, Gärtnern oder zum gemütlichen Lesen und Verweilen z.B. im Schatten der Baumhaine einladen.

Das Erschließungskonzept beinhaltet sowohl den Zugang zu den gemeinsamen Freibereichen von den Treppenhäusern aus, verknüpft über die Hofdurchgänge aber auch nach außen zu den Angern, dem Quartiersplatz, den öffentlichen Parks, zu Schule und Kindertagesstätte.

Die grüne Fuge nach Westen bietet eine weitere Vernetzungsmöglichkeit. Die Befahrung durch die Feuerwehr wird auf zwei Seiten begrenzt und nutzt die Erschließungswege, erweitert lediglich um Schotterrasen.

Die überdachten gebäudenahen Zonen bieten ergänzend zu den Fahrradräumen geschützten Raum für Mobilitätsstationen mit Lastenfahrrädern, e-Scootern  und e-Bikes. Die Dächer im 5. OG sind extensiv begrünt.

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München-Fürstenried | Quartiersentwicklung

Ausloberin

Wohnungsgenossenschaft München-West eG

Projektpartner

Dietrich Untertrifaller Architekten ZT GmbH, München

  • 2025
  • Mehrfachbeauftragung, 1. Rang

2,0 ha

Der Freiraum im WO.NA bildet ein fein abgestimmtes System von Alltagsorten, Rückzugszonen und Aktivierungsflächen – nutzungsoffen, sozial lesbar und ökologisch wirksam.

Eine in ihren Nutzungsangeboten variierende Platzfolge, welche die Linearität des Raums umspielt, bietet Aufenthaltszonen für alle Altersgruppen.

Zentrales Element ist hier der Raum vor dem bestehenden Treff, der durch klare Staffelung zwischen Sitzen, Spielen und Kochen strukturiert wird. Eine lebendige Mitte mit Spiel- und Aufenthaltsqualität, umrahmt von differenzierten Bewegungsräumen, macht ihn zum sozialen Herz des Quartiers.

Einzelne Nutzungsinseln – wie der überdachte Lesepavillon, eine Außenküche mit Pizzaofen und Kleinkindspielbereiche in Sichtverbindung zu Gemeinschaftsflächen und Gastro-Räumen – rhythmisieren die Fläche und stärken die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit im Alltag.

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Mindelheim | Landratsamt (w)

Ausloberin

Landkreis Unterallgäu

Projektpartner

löhle neubauer architekten bda pmbb, Augsburg

  • 2024
  • Wettbewerb, 2. Preis

ca. 16.950 qm

Mit üppigem Grün umgeben die Freiflächen das neue Haus.  Vorplatz, Höfe, Vor- und Rücksprünge des neuen Hauses, Unterbauung und funktionale Erfordernisse gliedern das Areal in verschiedene Teilbereiche.

Diese werden mit unterschiedlichen Landschaftsbildern des Landkreises bespielt und bilden im Zusammenspiel collagenartig einen kompakten Eindruck der landschaftlichen Schönheit des Kreises.

Wäldchen, Wiesen, Obsthaine, Gärten – im Zusammenspiel ergibt sich eine einladende Parklandschaft mit hohem Aufenthaltswert, sowohl für die Arbeitenden des Amtes wie auch für das nahe Krankenhaus und die umgebenden Wohnquartiere.

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Ebermannstadt| Sägmühlsteg (w)

Ausloberin

Stadt Ebermannstadt

Projektpartner

Holzbau und Holzbrückenbau

Ingenieurbüro Miebach

  • 2024
  • Wettbewerb, 1. Preis

990 qm Umfeld Brücke

1.100 qm Ideenteil

Eine einfache blütenreiche Abfolge extensiver Wiesen mit eingelegten Kieswegen, einem lockeren Schleier von Obstbäumen alter lokaler Sorten und einzelner Holz-umfriedeter Gemüsegärten prägen die Freiräume des zukünftigen Scheunenviertels.

Aus der Bewegung der Mühlenstraße schwingen Rampen und Treppen für direkte Wasserzugänge und Anlegestelle aus.

Der Flussraum wird mit einem lichten Baumhain, extensiven artenreichen Wiesen, geschotterten Pfaden, erweiterten Abgrabungen und Flachwasserbereichen, einer kleinen „Wasserterrasse“ für den spielerischen Wasserzugang und dispers eingestreuten Sitz- und Liegedecks zu einem dichten Naturerlebnis Bereich revitalisiert.

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München| Marienburger Straße (w)

Ausloberin

ABG Real Estate Group (Baywobau) in Abstimmung mit Landeshauptstadt München

Projektpartner

ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln

  • 2023
  • Wettbewerb, 2. Preis

ca. 49.000 qm

Der Bestand prägt drei zentrale Freiräume und stärkt die Identität des Quartiers: der ruhige Garten an der Villa als Aufenthalts- und Begegnungsort, der wilde Hain mit Bestandsbäumen, Retentionsrasen und naturnahen Spielangeboten sowie der kleine Platz an der Scheune als kultureller Aktionsraum. Ergänzt werden sie durch neue Freiräume im Norden und Süden.
Am Quartierseingang zur Englschalkinger Straße entsteht ein belebter Baumplatz mit vielfältigen Wegebeziehungen und nichtkommerziellen Aufenthaltsangeboten. Im Süden bildet ein Grünfinger einen klimatisch wirksamen Ruhe- und Spielraum; bei oberirdischer Bahn übernimmt eine modellierte Topografie zugleich Lärmschutz und Freizeitfunktion.
Grünkorridore und Baumbestände schaffen ökologische und städtebauliche Puffer. Entlang der Bahn entwickelt sich ein Biotopverbund, ergänzt durch einen Quartierspark. Durchlässige Wege, gemeinschaftliche Innenhöfe, begrünte Dächer, Retentionsflächen und der weitgehende Erhalt des Baumbestands sichern Klimaanpassung, Biodiversität und hohe Aufenthaltsqualität.


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Ahaus | Domhof (w)

Ausloberin

Stadt Ahaus

  • 2025
  • Wettbewerb, 1. Preis

ca. 14.500 qm

Die Umgestaltung des Domhofs versteht sich als konsequente Fortführung der zukunftsorientierten Innenstadtaufwertung und arrondiert diese zur Ostseite. Ausgangspunkt ist das ortsprägende Ensemble von Schloss und Schlosspark, dessen historische Grundstruktur freiraumplanerisch geklärt, gestärkt und als quartiersbezogener Park neu interpretiert wird.
Der bislang rückwärtig geprägte Stadtraum wird durch Nachverdichtung mit Wohnen und Gewerbe sowie durch neue raumbildende Baukörper entlang einer differenzierten Platzfolge neu gefasst. Zwei allseitig orientierte Blöcke nehmen markante Baufluchten auf und entwickeln im Dialog mit der Geometrie des Schlossparks eine Abfolge zum Grünraum hin geöffneter Plätze und Promenaden. Erdgeschosse mit erhöhter Raumhöhe ermöglichen flexible Nutzungen, darüber entstehen vielfältige Wohnformen mit grünen Innenhöfen.
Eine verkehrsberuhigte, fuß- und radfahrerfreundliche Parkpromenade integriert Erschließung und ruhenden Verkehr dezent. Tiefgaragen werden gebündelt und landschaftlich überformt, Belichtung und Belüftung sind gestalterisch eingebunden. Sitzstufen, Spiel- und Aufenthaltsangebote, Wasserspiegel sowie baumbestandene Wiesen verknüpfen Park und Stadt zu einem zusammenhängenden, klimaaktiven und lebendigen Stadtraum.

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Kenzingen| Mühlenareal (w)

Ausloberin

Stadt Kenzingen

  • 2025
  • Wettbewerb, 2. Preis

ca. 9.500 qm

Der Rossmarkt wird vom heutigen, räumlich diffusen Freiraum zu einem prägnanten urbanen Ort mit klarer Adressbildung und hoher Aufenthaltsqualität transformiert. Als grünes Pendant zur steinernen Hauptstraße ergänzt er die Abfolge öffentlicher Räume der Innenstadt und stärkt den Freiraum als gemeinschaftlichen Erfahrungs- und Begegnungsraum.

Durch behutsame städtebauliche Nachverdichtung entstehen neue Raumkanten, Wohnangebote und eine lebendige Quartiersstruktur. Zwei Solitäre – neue Mühle und Stadtscheune – fassen den Rossmarkt und nehmen historische Bezüge auf. Nutzungsdurchmischte Erdgeschosse, betreutes Wohnen und Loftwohnungen beleben den Ort. Der ruhende Verkehr wird in einem Mobility-Hub gebündelt und durch Car-Sharing ergänzt, das Quartier als verkehrsberuhigter Bereich mit einheitlichem, ebenflächigem Belag ausgebildet.

Eine fein abgestufte Abfolge von Plätzen und Gassen schafft Orientierung und Vielfalt. Das Freiraumkonzept schärft die vorhandenen landschaftlichen Qualitäten und entwickelt ein differenziertes Angebot aus intensiven Stadtgärten, extensiven Zirkelgärten und einem naturnahen Elz-Park, der Stadt, Wohnen und Flussraum zu einem zusammenhängenden, grünen Stadtraum verknüpft.

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Chemnitz | Innenstadt (w)

Ausloberin

Stadt Chemnitz, Stadtplanungsamt

Projektpartner

löhle neubauer architekten bda pmbb, Augsburg

ambrosius blanke verkehr.infrastruktur, Bochum

  • 2015
  • Mehrfachbeauftragung, 1. Preis

Eingespannt zwischen Mühlenstraße/Brühl und Straße der Nationen entwickelt sich eine modulare Struktur, die Schritt um Schnitt in arrondierten Teilquartieren weiter nach Norden entwickelt werden kann.

Mühlenstraße/Brühl und Straße der Nationen bilden zusammen mit den jeweiligen West-Ost Stichen das tragende, leiterartige Wegegrid.

Hauptlast des Verkehrs liegt in den Nord-Süd Achsen, die West-Ost Achsen werden in ihrer Barrierewirkung abgemildert und optisch Teil der Freiraumfolge.

Öffentliche, grün geprägte Freiräume unterschiedlichster Couleur bilden die jeweilige Mitte dieser Teilquartiere und formen im Zusammenspiel ein einladendes grünes Band.

Die begleitenden Ränder werden verdichtet und verstärkt mit „in die Tiefe führenden“, belebenden öffentlichen Nutzungen ausgestattet. Die seitlichen Baufelder haben eher ergänzende / verstärkende Funktion und werden als in sich geschlossene Quartiere entwickelt. Stadthallenareal und Umfeld SIB-Gebäude werden als eigene Teilquartiere Teil dieser Gesamtabfolge.

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Erfurt | Braugoldareal (w)

Ausloberin

Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH, Frankfurt

Projektpartner

osterwold°schmidt Ex!Pander Architekten BDA, Weimar

  • 2018
  • Wettbewerb, 1. Preis

ca. 19.000 qm

Nach der endgültigen Einstellung des Brauereibetriebs im Jahr 2011 soll das Brauereigelände einer neuen standortverträglichen Nutzung – insbesondere dem Wohnen zugeführt werden.

Die Freiflächen stützen das Konzept der zwei Welten von rahmender Fassung und innerem Kern.

Die ergänzte fassende Blockrandbebauung führt die tradierten Elemente von repräsentativem Vorgarten und rückwärtigem Gemeinschaftsgarten fort.

Im Inneren entwickelt sich zwischen den Mauern- und Terrassenrelikten eine postindustrielle Landschaft. In industrielle Reliktbeläge eingelegte verbindende Platzflächen, vegetative Pufferzonen, gemeinschaftliche Landschaftsintarsien, private Gartenfelder, einladende Spielzonen und inszenierte  Retentionsbereiche entwickeln ein unverwechselbares melangiertes Freiraum-Pattern von hoher innerer Durchlässigkeit, einladender Aufenthaltsqualität und eigenständiger Bildprägung.

Der vorhandene Baumbestand ist weitgehend integriert. Die inneren Platz- und Wegeflächen können für Anlieferung befahren werden, sind aber ansonsten Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die erforderlichen TG Zufahrten sowie Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen sind unscheinbar in das in das innere Pattern integriert.

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Weißenburg | Stadteingang (w)

Ausloberin

Stadt Weißenburg

Projektpartner

löhle neubauer architekten bda pmbb, Augsburg

  • 2017
  • Wettbewerb, 1. Preis

ca. 2 ha

Die Konversion des Areals entwickelt sich aus drei Aspekten:

Der Funktion als Gelenk – als eigenständige wie verbindende Platzfolge vor der Altstadt
Der Lage im historischen Grüngürtel – Wohnen und Arbeiten „im Park“
Sowie der tradierten, eigenständigen architektonischen Besetzung des Ortes, die schon aus der bisherigen Nutzung des Ortes stammt.

„Geschlossen zum Verkehrslärm – geöffnet zum einfließenden Park.

Ein baulicher Rücken begrenzt das Areal zur stark befahrenen Eichstätter Straße. Fugen öffnen sich und führen die Besucher auf den dahinter liegenden öffentlichen Platz. Die vorhandenen Bauten werden integriert und  in dem Rhythmus von Linie und Punkt fortgeführt.

Baufelder unterschiedlicher Körnung und Höhe lagern sich um den inneren Platz. Durch breite Grünkorridore ‚“fließt“ die Parklandschaft mit ihren prächtigen Bäumen bis weit ins Gelände und umspielt die Bauten. Der Blick erstreckt sich weit nach Süden und unterstreicht das Gefühl von „Wohnen und Arbeiten im Park“.

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Wien (A) | Gasometer (w)

Ausloberin

Magistrat der Stadt Wien

  • 2018
  • Wettbewerb, 2. Rang

ca. 4 ha

Das vorgefundene Areal versprüht einen individuellen, charmant unaufgeräumten Charakter voll dynamischen Umbruchs, systemimmanenter Fragilität, erstaunlicher Maßstabsprünge, lesbarer Brüche, historischer Vielschichtigkeit und bemerkenswerter gestalterischer Vielfältigkeit.

Auf dieser Gemengelage baut das vorliegende Konzept auf, schreibt den Städtebau collagenartig fort und entwickelt daraus das Konzept für den zukünftigen Stadtpark.

Die vorgefunden freiräumlichen Einheiten, Rest-Freiräume, Plätze, Korridore, Gärten, Urban Gardens oder bereits realisierte Parkabschnitte bilden das Grundgerüst des neuen Parks. Gleich einer Collage werden diese Bilder erneuert, ergänzt und unter der Dynamik der übergeordneten Verflechtungen und Internodien neu zu dem verbindenden größeren Parkbild komponiert.

Flächen mit offenen Strukturen, gebundene Elemente, die unterschiedlichen Ebenen des Aneignens und Miteinander werden ebenso wie die zeitlich gestufte Realisierung des Gesamtensembles Gerüst bildende Teile der gesamten Collage. Durch die Collage der Freiraumelemente werden die steinernen Plätze und Korridore netzartig mit den grünen Park- und Gartenlandschaft verflochten.