Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG, Waldenburg
dietrich untertrifaller Architekten, München
ca. 8.100 qm
Der Freiraum des neuen Innovationscenters gliedert sich in ein abgestuftes System von öffentlich zugänglichen bis nur den Mitarbeitern verfügbaren Teilräumen.
Zur Clarita-Bernhard-Straße öffnet sich großzügig der Innenhof des Haupteingangs, der spiegelnde Wassertisch mit dem hohen Bambus verbindet Innen mit Außen.
Die grüne Fuge zwischen dem 1. und 2. BA ermöglicht eine Durchwegung zum Gräsergrünzug im Süden.
Gleichzeitig sind die Terrasse der Kantine und der ruhige Bereich mit leichten Fitnessangeboten und Lesesesseln mit ihrer Orientierung nach Süden als Aufenthaltsbereich definiert. Die Zufahrt zur Tiefgarage, Anlieferung, Besucherparken für Behinderte und Fahrradständer gruppieren sich raum- sparend im nördlichen Segment.
Das blühende Magerrasenband und die Zerreichen verbinden den Grünzug in ökologischer und räumlicher Hinsicht.Der südliche Innenhof und die Südterrasse ergänzen den Außenbereich von Kantine und Cafeteria, ein Schnurbaum prägt den Hof bis in die oberen Stockwerke. Auf den Dachterrassen bieten sich bequeme Sessel und Tischgruppen zum Lesen, Arbeiten, Pause machen und für Teammeetings an.


INDUWO Wohnbau GmbH, München
hierl Architekten, München
ca. 14.000 qm
Durch die Aufständerung des Verbindungsbaukörpers in Form eines schwebenden Brückenbaus entsteht in der Ebene ein großzügiger, teils überdachter Innenhof mit attraktiven Nutzungsangeboten für alle Bewohner.
Wie ein Mosaik gliedern sich die Freiräume unten und oben, auf der Terrassen-Brücke, in Aktivitäts- und Ruhebereiche, die zum Spielen, Klettern, Fitness, Gärtnern oder zum gemütlichen Lesen und Verweilen z.B. im Schatten der Baumhaine einladen.
Das Erschließungskonzept beinhaltet sowohl den Zugang zu den gemeinsamen Freibereichen von den Treppenhäusern aus, verknüpft über die Hofdurchgänge aber auch nach außen zu den Angern, dem Quartiersplatz, den öffentlichen Parks, zu Schule und Kindertagesstätte.
Die grüne Fuge nach Westen bietet eine weitere Vernetzungsmöglichkeit. Die Befahrung durch die Feuerwehr wird auf zwei Seiten begrenzt und nutzt die Erschließungswege, erweitert lediglich um Schotterrasen.
Die überdachten gebäudenahen Zonen bieten ergänzend zu den Fahrradräumen geschützten Raum für Mobilitätsstationen mit Lastenfahrrädern, e-Scootern und e-Bikes. Die Dächer im 5. OG sind extensiv begrünt.


Wohnungsgenossenschaft München-West eG
Dietrich Untertrifaller Architekten ZT GmbH, München
2,0 ha
Der Freiraum im WO.NA bildet ein fein abgestimmtes System von Alltagsorten, Rückzugszonen und Aktivierungsflächen – nutzungsoffen, sozial lesbar und ökologisch wirksam.
Eine in ihren Nutzungsangeboten variierende Platzfolge, welche die Linearität des Raums umspielt, bietet Aufenthaltszonen für alle Altersgruppen.
Zentrales Element ist hier der Raum vor dem bestehenden Treff, der durch klare Staffelung zwischen Sitzen, Spielen und Kochen strukturiert wird. Eine lebendige Mitte mit Spiel- und Aufenthaltsqualität, umrahmt von differenzierten Bewegungsräumen, macht ihn zum sozialen Herz des Quartiers.
Einzelne Nutzungsinseln – wie der überdachte Lesepavillon, eine Außenküche mit Pizzaofen und Kleinkindspielbereiche in Sichtverbindung zu Gemeinschaftsflächen und Gastro-Räumen – rhythmisieren die Fläche und stärken die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit im Alltag.


Landkreis Unterallgäu
löhle neubauer architekten bda pmbb, Augsburg
ca. 16.950 qm
Mit üppigem Grün umgeben die Freiflächen das neue Haus. Vorplatz, Höfe, Vor- und Rücksprünge des neuen Hauses, Unterbauung und funktionale Erfordernisse gliedern das Areal in verschiedene Teilbereiche.
Diese werden mit unterschiedlichen Landschaftsbildern des Landkreises bespielt und bilden im Zusammenspiel collagenartig einen kompakten Eindruck der landschaftlichen Schönheit des Kreises.
Wäldchen, Wiesen, Obsthaine, Gärten – im Zusammenspiel ergibt sich eine einladende Parklandschaft mit hohem Aufenthaltswert, sowohl für die Arbeitenden des Amtes wie auch für das nahe Krankenhaus und die umgebenden Wohnquartiere.


Stadt Ebermannstadt
Holzbau und Holzbrückenbau
990 qm Umfeld Brücke
1.100 qm Ideenteil
Eine einfache blütenreiche Abfolge extensiver Wiesen mit eingelegten Kieswegen, einem lockeren Schleier von Obstbäumen alter lokaler Sorten und einzelner Holz-umfriedeter Gemüsegärten prägen die Freiräume des zukünftigen Scheunenviertels.
Aus der Bewegung der Mühlenstraße schwingen Rampen und Treppen für direkte Wasserzugänge und Anlegestelle aus.
Der Flussraum wird mit einem lichten Baumhain, extensiven artenreichen Wiesen, geschotterten Pfaden, erweiterten Abgrabungen und Flachwasserbereichen, einer kleinen „Wasserterrasse“ für den spielerischen Wasserzugang und dispers eingestreuten Sitz- und Liegedecks zu einem dichten Naturerlebnis Bereich revitalisiert.


Gemeinde Großmehring
bodensteiner fest Architekten BDA Stadtplaner PartGmbB, München
Der zentrale Eingang des Rathauses zum Marienplatz hin und die hierher orientierten Café-Außenflächen tragen zur Belebung des Platzes bei.
Gut vernetzt und direkt zu den Stellplätzen führend gelangt man über eine grüne Fuge zu einem ruhigen und entspannenden Bürgergarten.
Hier locken üppig blühende Stauden zwischen immergrünen Hecken, sich im lichten Schatten von Obstbäumen auf den bequemen Bänken und lose dazu gruppierten Stühlen niederzulassen, zu ratschen, zu lesen oder den Kindern im südlichen Bereich beim Spielen zuzusehen.
Östlich des gemeinsamen Haupteingangs werden zur Nachbarmauer hin eine E-Bike-Tankstelle und Fahrradständer angeordnet. Die erforderlichen Stellplätze können inmitten der Obstwiese so angeordnet werden, dass Obst- und Gartenbauverein vorerst weiter verbleiben können.


Stadt Fürth
ama | architekturbüro michael auerbacher, Burghausen
ca. 6.800 qm
Der Neubau des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums wird als kompakter 5-geschoßiger Solitär in polygonaler Grundform konzipiert. Mit der Kompaktheit des Baukörpers geht ein geringer Flächenverbrauch einher, sodass die erforderlichen Frei- und Pausenflächen ohne Beanspruchung des Landschaftsschutzgebietes ausgewiesen werden können.
Die Erschließung erfolgt über die Henri-Dunant-Straße. Die Ver- und Entsorgung (Küche, Müll, Papier etc.) erfolgt am Fuße der Abfahrt mit eigener Lieferzone. Die Parkierung wird als TG ausgewiesen. Somit können die wertvollen Freiflächen von ruhendem Verkehr freigehalten werden.
Ein steinerner Vorplatz verbindet das Neubauareal mit der Innenstadt. Flussseitig werden die naturgetönten Auen großzügig bis an das Baufeld herangeführt. Der Baumbestand wird weitgehend berücksichtigt und durch standortgerechte Vegetationskulissen ergänzt. Der verbindende Uferweg quert mit ausreichenden Gewässerrandsteifen die Pegnitzauen und verknüpft die Innenstadt über den neuen Steg barrierefrei mit den Stadtwiesen.


HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Berlin
baumschlager eberle architekten, Berlin
ca. 7,3 ha
Das Fortschreiben der Typologie und ein sensibler Umgang mit der wertvollen Berliner Stadtlandschaft kennzeichnen den Entwurf.
Drei weitere Höfe formen gemeinsam mit dem denkmalgeschützten Lindenhof ein neues Ensemble: Der Blütenhof, der Formale Hof und der Topografische Hof weisen themenbezogene Freiräume auf und sind jeweils orthogonal zum Bestand angeordnet, damit sie ganz logisch als Fortsetzung des Lindenhofes verstanden werden können.
Jeder dieser Höfe schafft eine ganz eigenen halböffentlichen Außenbereich für die jeweils anliegenden Wohnungen, die diesen gleichzeitig rahmen.
So ergeben sich aus dem neuen Ensemble und der verbindenden Wegführung unterschiedliche Räume der Kontemplation und der Bewegung. Beide Qualitäten des menschlichen Daseins werden hier am Lindenhof eingebracht, sodass die positive Tradition des europäischen Städtebaues fortgeführt wird.


Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk München
Steimle Architekten, Stuttgart
7.773 qm
Der Innenhof des Ensembles wird in seiner räumlichen Qualität und seinem prägenden Charakter erhalten und als kommunikative Mitte gestärkt. Durch die barrierefreie Verbindung der unterschiedlichen Ebenen miteinander werden die, jeweils den unterschiedlichen Gebäudenutzungen zugeordneten Freiraumangebote, miteinander verbunden.
So bleibt der Freiraum vor der Kirche offen für die Tafel und größere Veranstaltungen,
vor dem Christophorus Zentrum öffnet sich das Café bei schönem Wetter in den Hof,
im Garten des Gemeindezentrums wird gemeinsam mit den Besuchern des Gesundheitstreffs gegärtnert.
Die vorhandene Bauminsel wird mit neuen Baumpflanzungen als Klima-Hain gestärkt. Insgesamt werden einige neue Bäume ergänzt, Flächen wo möglich entsiegelt, Kletterpflanzen umspielen den Neubau und alle Dächer werden begrünt.

