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Castrop-Rauxel | Emscher Sprung (w)

Ausloberin

Emschergenossenschaft

Projektpartner

j2m Architekten, München

mayr ludescher partner Beratende Ingenieure, München

  • 2018
  • Wettbewerb, 2. Preis

ca. 24 ha

Es wird kein isoliertes Brückentragwerk auf die Landschaft gesetzt, sondern Landschaft und Tragwerk verschmelzen über geschichtet modellierte, an den Wegekreuzungen beidseits des Rhein-Herne-Kanals angeordnete Erdterrassen miteinander zu einer „BrückenLandschaft“. Die Landschaft wird in Form der Widerlager zur Tragkonstruktion, das Tragwerk wird zur selbstverständlichen Verlängerung der Landschaftswege. Damit wird die Landschaft integraler Bestandteil der Brückenkonzeption.

Die derzeit von trennenden Linien und geschichteten Ebenen geprägte Kreuzungsstelle wird konzentriert und bildprägend überhöht. Ein Geflecht aus flach geneigten Plätzen, Landschaftsrampen, grünen Böschungen, abbrechenden „Felsen“, lenkenden Gehölzgruppen und Ruhe spendenden Hainen bildet die landschaftliche Grundlage, in die die neue Brückenfolge wie selbstverständlich eingelegt wird.

Der Weg zur und über die Brücke wird zu einer kurzweiligen Folge von flach geneigten Räumen mit wechselnder Inszenierung von Blicken und Impressionen.